(16.09.2018) Masse als auch Klasse prägten den 42. Hugenotten-Lauf in Neu-Isenburg. Bei schönstem Spätsommerwetter gingen fast 2000 Läufer auf die unterschiedlichsten Strecken durch den Wald. Alleine der Halbmarathon wurde von 811 Teilnehmern gefinished. Triathleten von der SKG Sprendlingen waren auch wieder dabei. Klaus Beissel absolvierte die 21,1 km mit 1:42:30 Std. ziemlich flott. In der AK 55 war dies der 14. Platz (212. gesamt). Gerrit Kern benötigte 1:52:10 Std. und kam in der AK 35 auf den 54. Platz (381.). Fast 500 Teilnehmer stellten sich dem 10 km-Lauf. Hier gab Neuzugang Yvonne Bölke-Erler mit 46:22 Min. einen starken Einstand. In der AK 35 war dies gar der 2. Platz (114.). Frank Meyer lief hier 43:26 Min. Er kam in der AK 55 auf Rang fünf (66.).

(09.09.2018) Mit fast 500 Teilnehmern war der 36. Traisathlon, der älteste noch stattfindende Triathlon Deutschlands, total ausgebucht. Auch die schweren Rad- und Laufstrecken konnten die vielen Wiederholungstäter nicht von einer Teilnahme abhalten. Auftakt war das 550 m-Schwimmen im Freibad von Traisa. Danach ging es auf den 20 km  schweren Mountainbike-Kurs und abschließend zum 5 km-Lauf mit nochmals vielen Höhenmetern durch den nahegelegenen Wald. Auch Dieter Macholdt von der SKG Sprendlingen startete wieder und konnte nach 1:42:42 Std. in der AK 70 den 3. Platz belegen (351. gesamt). Darüberhinaus belegte der Sprendlinger in der Endabrechnung der Pfungstädter Triathlon-Cup-Wertung den 2. Platz in seiner Altersklasse.

Bereits zum 21. Mal fand nun schon der Inferno-Triathlon in der Schweiz statt. Und der Name ist Programm. Zwar lesen sich die Distanzen von 3,1 km Schwimmen, 97 km Radfahren, 30 km mit dem Mountainbike und 25 km Laufen im Vergleich zu einer Ironman-Distanz ziemlich unspektakulär doch die damit verbundenen 5500 Höhenmeter sprechen eine andere Sprache.

Thorsten Bischoff von der SKG Sprendlingen hatte sich im Vorfeld Monate zuvor, insbesondere mit dem Rad, auf dieses Abenteuer vorbereitet (u.a. Radklassiker Eschborn, Mountainbike Rhön-Marathon, Tour Trans Alp). Und so ging es frühmorgens am Wettkampftag 6.30 Uhr zum 3,1 km Schwimmen im Thuner See. Hier stieg der Sprendlinger nach 47:33 Min. als Dritter aus dem Wasser. Anschließend warteten auf die 270 Teilnehmer 97 Radkilometer mit 2145 Höhenmetern über Interlaken, Große Scheidegg, und Grindelwald. Klangvolle Ortsnamen, welche insbesondere Skifahrern das Herz höher schlagen lässt. Danach Wechsel aufs Mountainbike. Auch hier wieder etliche Höhenmeter (1180) über 30 Kilometern durch atemberaubende Landschaften. Passiert wurden hier, auch vielfach abseits der Straßen, die Kleine Scheidegg, Wengen und auch Lauterbrunnen. Das „Dicke Ende“ jedoch sollten die 25 Laufkilometer mit nochmals 2175 Metern bergauf werden. Von Stechelberg, Mürren bis hoch zum Schilthorn wo das Ziel auf dem Piz Gloria bei 2970 m Höhe wartete. Und gerade die letzte Disziplin mit zum Teil alpinen Klettereinlagen macht diesen spektakulären Wettkampf zu einem der härtesten Ausdauerevents der Welt. Thorsten Bischoff erreichte nach 10:54:00 Std. den Gipfel dieses supertoll organisierten Wettkampfes und kam damit in der AK1 auf den 14. Platz. In der Gesamtwertung war dies ein ausgezeichneter 42. Platz. 54 Teilnehmer erreichten an diesem Tag nicht das Ziel.

Dieses Jahr war beim 17. Rodgau-Triathlon mit 876 Meldungen das absolute Maximum für diese mittlerweile schon national beliebte Veranstaltung erreicht. Eine große Herausforderung für das Organisatorenteam um den rührigen Dieter Dackau, denn auch Ligawettkämpfe rundeten das Programm noch zusätzlich ab. Die Triathlon-Abteilung der SKG Sprendlingen nutzte diese Veranstaltung wieder um ihre Vereinsmeister über die Sprintdistanz zu ermitteln. 400 m Schwimmen im 23 Grad warmen Badesee, 14 km Radfahren auf der Kreisquerverbindung und der Ringstraße und abschließende 4 km Laufen um den Badesee. Zwölf Teilnehmer nutzten diese Gelegenheit und konnten mit sehr guten Zeiten und Platzierungen überzeugen. 170 Starter gingen über bereits genannte Distanzen und ein Sprendlinger war weit vorn dabei. Christoph van Roo erreichte nach nur 46:14 Min. als 6. das Ziel, kam aber in der AK 25 lediglich auf den 4. Platz. Die folgenden Sprendlinger kamen mit weiteren Topplatzierungen im Ziel an. So Oliver Mernberger nach 49:12 Min. (16. Gesamt/2. AK 50) und auch Frank Meyer mit 50:07 Min.  Als 20. siegte dieser in der AK 55. Danach ging ein einträchtiges Trio mit der gleichen Endzeit von 51:21 min. durchs Ziel. Gerrit Kern (22./2. AK 35), Klaus Beissel (23./3. AK 55) und David Salzmann (24./6. AK 45). Auf den weiteren Plätzen folgten dann Alexander Schuster mit 51:48 Min. (30./2. AK 40), Olaf Blecken 53:16 (39./10. AK 45), Alexander Neuburger 1:04:35 Std. (102./21. AK 45) und Rainer Löffler 1:07:07 Std. (126./17. AK 50). Oldie Dieter Macholdt konnte sich nach 1:02:40 Std. ebenfalls über einen Sieg in der AK 70 freuen (90. gesamt).

Bei den Frauen gab es leider nur zwei Starterinnen. Charlotta Flinspach absolvierte hier ihren ersten Triathlon überhaupt und siegte auf Anhieb nach 56:22 Min. in der AK 20 und wurde gesamt-8. bei den Frauen (51.). Einen ebenfalls starken Einstand gab Yvonne Bölke-Erler mit 59:15 Min. Damit kam sie in der AK 35 auf den4. Platz (72.).

Einzig Frank Bütow nahm sich die olympische Distanz von 1,4 km Schwimmen, 42 km Radfahren und 10 km Laufen vor. Der in der AK 50 startende SKG´ler setzte im Feld der hier 320 Teilnehmer nach 2:14:31 Std. und dem 10. Gesamtplatz ein absolutes Glanzlicht. Dies war dann natürlich auch der Altersklassensieg.

Spannend wurde es dann noch einmal bei der Auswertung für die Vereinsmeisterschaft. Denn nicht der Schnellste wird hier Gewinner, sondern derjenige, der seinem Alter gemäß, nach Verrechnung der Endzeit mit dem jeweiligen Alterskoeffizienten, der Beste ist. Vereinsmeisterin 2018 wurde Charlotta Flinspach mit der „bereinigten Zeit“ von 55:55 Min. vor Yvonne Bölke-Erler (57:05). Bei den Männern siegte Frank Meyer denkbar knapp mit 42:38 Min. vor Oliver Mernberger (42:44). Die weiteren Platzierungen: Klaus Beissel (43:24), Dieter Macholdt (44:36), Christoph van Roo (46:14), David Salzmann (46:37), Alexander Schuster (48:10), Olaf Blecken (48:21), Gerrit Kern (48:37), Rainer Löffler (59:26) und Alexander Neuburger (1:01:52).

„Volles Haus“ bzw. ausgebucht vermeldeten die Veranstalter des traditionsreichen 27. Mühlchen-Triathlons in Darmstadt-Arheilgen. Bei Superwetter gingen 300 Teilnehmer über die klassische Distanz von 400 m Schwimmen im Naturbadesee, 18 km Radfahren mit dem Muontainbike durch den Koberstädter Wald und 4,3 km Laufen. Mit Thorsten Hütsch und Dieter Macholdt waren zwei Triathleten von der SKG Sprendlingen mit am Start. Hütsch bewältigte die Strecke in guten 1:07:48 Std. und belegte damit in der AK 50 den 17. Platz (111. gesamt). Macholdt benötigte 1:17:51 Std. und kam damit in der AK 70 auf den 2. Platz (214.).

Bei interessanten Wettkämpfen werden Triathleten schon einmal sehr reisefreudig. So startete Klaus Beissel beim Ironman Luxemburg 70.3 über die Distanzen 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen. Im Feld der 1600 Teilnehmer konnte sich der Sprendlinger Triathlet von der SKG Sprendlingen nach 5:28:48 Std. mit einem 820. Gesamtplatz gut behaupten und belegte in der AK 55 damit den 29. Platz.

Beim Ironman Switzerland in Zürich startete Ueli Utzinger drei Wochen nach dem Ironman Europe Frankfurt ein zweites Mal über die Langdistanz von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen. Mit 12:37:54 Std. und fast der gleichen Zeit von Frankfurt, belegte er in der AK 50 den 80. Platz und ebenfalls einen 820. Gesamtrang unter 1400 Startern.

Ganz in Sprendlinger Nähe bewältigte Andrea Nardelli beim Frankfurter City-Triathlon die Olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen im Langener Waldsee, 45 km mit dem Rad und 10 km Laufen durch die Frankfurter Innenstadt. Nach 3:38:18 Std. erreichte die SKG-Athletin das Ziel auf der Zeil mit dem 42. Platz in der AK 35 (996.).

Die kürzesten Strecken, aber mit fast 500 Höhenmetern versehen, genehmigten sich Ines Kropff und Dieter Macholdt beim Maibach-Triathlon im Taunus. Lediglich 300 Schwimmen im Freibad, 17 km Radfahren und 6 km Laufen waren hier zu bewältigen. Kropff benötigte 1:31:43 und Macholdt 1:28:47 Std.  Sie belegten unter den 210 Teilnehmern die Plätze 166 und 150 (8. AK 40/3. AK 70).

Mit Christoph van Roo (Foto) kann nun die Triathlon-Abteilung der SKG Sprendlingen einen weiteren Ironman in ihren Reihen begrüßen, den mittlerweile 31.  Der 28-jährige absolvierte nach erst acht Triathlons bei den Europameisterschaften in Frankfurt mit fast 3000 Teilnehmern seine erste Langdistanz über die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen. Bei den vorherrschenden hochsommerlichen Temperaturen kamen über 500 Starter erst gar nicht im Ziel an, eine sehr hohe Aussteigerquote. Die Schwimmstrecke im Langener Waldsee absolvierte van Roo in 1:09:01 Std., beim Radfahren saß er 5:33:46 Std im Sattel (ca. 33 km/h!) und den vorher noch nie gelaufenen Marathon lief er in 4:38:44 Std.  Nach 11:29:40 Std. erreichte der Sprendlinger überglücklich, umjubelt von tausenden Zuschauern, das Ziel. Er belegte damit den 845. Gesamtrang und Platz 51. In der AK 25.
Ein weiterer SKG-Starter war Ueli Utzinger. Der in Zürich/Schweiz beheimatete Athlet absolvierte hier bereits seine 5. Ironman-Distanz. Routiniert spulte der 52-jährige die Teildisziplinen ab (1:11:40/6:08:02/4:56:52). Utzinger benötigte 12:36:12 Std. und kam damit in der überaus starken AK 50 auf den 165. Platz (1451.).

Nachdem die ersten Wettkämpfe des Jahres erfolgreich verlaufen waren, stand der SKG Triathlet Frank Meyer am 1. Juli bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen Athleten in Düsseldorf am Start. Insgesamt 163 Frauen und Männer waren am Start, um 750 im Düsseldorfer Medienhafen zu schwimmen. Danach ging es für 20km auf das Rad, um abschließend über zwei Runden 5km zu laufen. Bei besten äußeren Bedingungen belegte Frank in seiner Altersklasse M55 einen guten 8 Platz unter insgesamt 16 Platzierten. Die Endzeit von 1:19:20 Std. bedeutete im Gesamtfeld die Position 86.

Bei der gleichen Veranstaltung ist auch Kerstin Warnecke bei den „Jedermännern“ gestartet. Bei Ihrem ersten Start über diese Distanz musste sie die gleiche Strecke absolvieren. Mit einer Endzeit von 2:09:48 Std. kam sie glücklich aber auch erschöpft ins Ziel.

Einer neuen Herausforderung haben sich die beiden SKG Triathleten Martin Fitzthum und Thorsten Bischof gestellt. Sie waren vom 23. bis 29. Juni 2018 bei der Tour Trans Alp am Start. Über sieben Etappen führte die Strecke von Brixen an den Gardasee. Das hieß insgesamt 827,7 km und 17997 Höhenmeter über 18 Pässe.

Bei diesem Wettbewerb wird immer in Zweier-Teams gestartet : Herren, Damen, Mixed-Team mit Mann/Frau, Master - beide Fahrer zusammen über 80 Jahre, und Grand Master - beide über 100 Jahre. Während der Vorbereitungen für dieses Abenteuer haben Martin und Thorsten bereits über 10.000 Kilometer in Odenwald, Schwarzwald und Spessart zurückgelegt.

Während aller sieben Etappen hatten die Teilnehmer perfektes Wetter. Mit einem Gesamtalter von mehr als 80 Jahren wurden die beiden in der Masterklasse gewertet. Hier belegten sie einen hervorragenden 29. Rang von 91 gestarteten Teams. Elf Teams haben es nicht ins Ziel geschafft. Unter allen 285 gewerteten Teams hieß das Position 93.


Von links: Thorsten Bischoff und Martin Fitzthum

Einen Neuzugang kann die Triathlonabteilung der SKG Sprendlingen mit Thorsten Hütsch vermelden. Dieser startete sogleich beim 5. Nibelungen-Triathlon in Worms über 750 m Schwimmen in einem Seitenarm des Rheins, danach flache 22 km mit dem Rad und abschließende 5 km Laufen durch die Stadt. Mit 1:17:58 Std. und einem 25. Platz in der starken AK 50 hatte er sogleich einen guten Einstand und belegte im großen Teilnehmerfeld den 219. Gesamtplatz.

Zum gleichen Zeitpunkt startete Dieter Macholdt beim 34. Erich-Fill-Triathlon in Taunusstein/Hahn über die Sprintdistanz. Hier waren 500 m Schwimmen im Freibad zu bewältigen, danach folgten 21 schwere Radkilometer über die Höhen des Taunus und zum Abschluss noch 5 km Laufen mit weiteren Höhenmetern. Nach 1:41:45 Std. konnte sich der Sprendlinger über den Sieg in der AK 70 freuen. Im starken Teilnehmefeld war dies der 48. Platz.

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