Der 16. Mainova-Ironman Frankfurt mit Europameisterschaften ist Geschichte und eine ganz besondere ist die von der Dreieicherin Angelika Halberstadt, eine von sechs Teilnehmern von der SKG Sprendlingen. Sie sorgte mit ihrer Erstteilnahme über diese extreme Distanz von 3,8 km Schwimmen im Langener Waldsee, 180 km Radfahren über zwei Runden bis Friedberg und dem abschließenden Marathonlauf über 42,2 km über vier Runden am Mainufer entlang , und das alles bei hochsommerlichen Temperaturen, für eine Riesenüberraschung. Alleine das Endresultat von 10:25:20 Std. nötigt jeden Respekt ab. Mit dieser Zeit wurde Halberstadt Erste in der AK 50 und gleichzeitig Europameisterin. Im gleichen Zug ist noch ein weiteres Sahnehäubchen damit verbunden. Sie qualifizierte sich auch noch für die Weltmeisterschaften im Oktober, dem legendären Ironman auf Hawaii. Der Traum eines jeden Triathleten.

Das ganze Projekt Ironman wird mit einem vorgeschichtlichen Spannungsbogen komplettiert. Bereits 2016 bekam Angelika, ohne darauf vorbereitet zu sein, von ihrem Mann Benjamin einen Startplatz für Frankfurt geschenkt. Hochmotiviert ging sie an den Start und kam auch gut aus dem Wasser. Auf dem Rad jedoch stürzte sie bei Regen und Kälte schwer und musste mit großflächigen Abschürfungen und Brüchen im Schulterbereich ins Krankenhaus transportiert werden. Durch die nachlässige Verfahrensweise des Veranstalters bei der Abwicklung nach dem Unfall bekam Angelika Halberstadt kulanterweise einen Freistart für 2017 zugesprochen. Und diese Chance nutzte sie hiermit voll und ganz.

Doch noch zwei weitere SKG´ler gaben am vergangenen Sonntag ihr Ironman-Debut. Nicole Baumstark kämpfte sich nach 14:43:42 Std. mit dem angekündigten Lächeln bis ins Ziel und landete in der AK 40 auf dem 42. Platz (245. gesamt). Auch für sie ging damit ein Traum in Erfüllung. Desgleichen Marc Bruchhäuser. Mit seiner Zeit von 11:00:21 Std. wird es ihn schon ein wenig gewurmt haben die 10 Stundenmarke nicht „angekratzt“ zu haben. Ein toller Anfang ist jedoch gemacht und Potenzial hat der 45-jährige noch zur Genüge (127./849.).

Die schnellste Zeit jedoch erreichte Frank Buetow. Er markierte nach mehreren Ironman-Rennen mit 9:56:57 Std. eine tolle persönliche Bestzeit (24. AK 50/310.). Auch Ralf Eichler erreichte mit 14:30:15 Std. eine neue Bestleistung. In der gleichen Altersklasse kam er damit auf den 298. Platz (2119.). Fast eine Stunde schneller als im Vorjahr war Timo Voigt. Er erreichte das Ziel nach 12:54:27 Std. Eine ebenfalls tolle Leistungssteigerung für den 40-jährigen (366./1737.).

Damit waren die SKG-Triathleten mit ihren Ergebnissen an diesem „längsten Tag des Jahres“ hochzufrieden, wie auch die anderen fast 3000 Teilnehmer aus 45 Nationen.

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