Man kann den 21. Gambach-Duathlon in Münzenberg durchaus als Traditionswettkampf in der Wetterau betrachten. Über 100 Teilnehmer versammelten sich wieder am Fuße der Münzenburg um auf den profilierten Strecken zwei Mal 4 Kilometer Laufen und dazwischen 19 Kilometer Radfahren zu absolvieren. Zum neunten Mal dabei Dieter Macholdt von der SKG Sprendlingen. Der AK-70-Senior überzeugte nach 1:31:57 Std. einmal mehr und sicherte sich damit den Altersklassensieg (78. gesamt).

Bereits zum 41. Mal fand in Neu-Isenburg der Hugenottenlauf statt und die Resonanz für diesen Wettkampf über verschiedene Distanzen ist nach wie vor sehr hoch. Alleine über 10 km waren fast 500 Läufer am Start. Unter ihnen auch Teilnehmer von der SKG Sprendlingen. Schnellster war hier Frank Meyer mit 43:23 Min. In der AK 55 belegte er knapp hinter den vor ihm Platzierten den 3. Platz (56.). In der AK 40 kam Alexander Schuster nach 48:52 Min. auf den 9. Platz (111.). Andreas Neuwirth erreichte nach 48:52 Min. das Ziel. Platz 22 in der AK 45 (162.).

Über die Halbmarathon-Distanz von 21,1 km benötigte Oliver Mernberger 1:31:47 Std. In der AK 50 war dies der 5. Platz und der 57. Gesamtrang unter den 880 (!) Läufern. Leonhard Bölke kam nach 1:42:27 Std. ins Ziel und Platz 31 in der AK 30 (208.). Gerrit Kern vervollständigte das SKG-Team nach 1:50:15 Std. mit dem 38. Platz in der AK 35 (375.).

Mit über 450 Meldungen war der 35. Traisathlon in Traisa mal wieder bestens bestückt. Dieser älteste Triathlon in Deutschland erfreut sich, trotz des harten 20 km-Radkurses mit vielen Höhenmetern durch den Wald und ebenso schwerer Laufstrecke über 5 km, allergrößter Beliebtheit. 550 m Schwimmen im Freibad waren ein angenehmer Beginn den Dieter Macholdt von der SKG Sprendlingen bei einem der vielen über den ganzen Vormittag verteilten Starts absolvierte. Nach 1:39:25 Std. belegte der AK 70-Senior den 2. Platz und einen 319. Gesamtplatz. In der südhessischen Pfungstädter Triathlon-Cup-Wertung konnte sich Macholdt bei diesem letzten Wettkampf vom zweiten auf den ersten Platz vorarbeiten und steht damit als Gewinner dieser Serienwertung fest.

Andrea Nardelli von der SKG Sprendlingen bewältigte in Köln ihre erste Mitteldistanz von 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen. Bislang lediglich auf Sprintdistanzen unterwegs, versuchte sie sich vor einiger Zeit beim Frankfurter City-Triathlon auch erstmals über die olympische Strecke. Alles ging gut in der Vorbereitung mittels eines auf sie speziell ausgerichteten Trainingsplans, und dann eine Woche vor Köln ein Zeckenbiss. Zwei Tage vor dem Wettkampf dann aber grünes Licht vom Arzt. Mit gehörigem Respekt schwamm Andrea die 1,9 Kilometer auf der Ruderregattabahn Fühlinger See. Rad- und Laufstrecken gingen jeweils über zwei Runden durch die Kölner Innenstadt und forderten der SKG-Athletin bei zwar besten äußeren Bedingungen aber alles ab. Nach 6:59:20 Std. erreichte sie als 15. In der AK 35 kaputt aber glücklich das Ziel. Ihr O-Ton: “Das brauch ich nicht nochmal“. Am folgenden Tag war dieser Vorsatz allerdings bereits wieder verworfen.

Heute musste ich mehr leiden, als ich erwartet habe. Bei Top Wetter bin ich nach dem ersten Laufsplit von 10 Km motiviert auf die sehr harten drei Radrunden über je 50 Km gefahren. Nach 100 Km lag ich gut in der Zielzeit von unter 5 Std. Die letze Runde mit den brutalen Rampen hat mich aber kaputt gemacht. Als ich nach 5:01 Std. vom Rad stieg konnte ich kaum noch einen Fuß vor den anderen setzen. Gleichzeitig bekam ich Magenschmerzen nach dem ersten Schluck Coke und starkes Seitenstechen. Eigentlich wäre mein erster DNF (did not finished) in meinem Wettkampfleben fällig gewesen. Aber ich wollte mich nicht ergeben263a.png ¬. So wanderte ich zunächst mal 30 Min. mit der Hoffnung, dass die Probleme verfliegen. Nach ca. 55 Min. bin ich dann erst in die zweite von vier Runden a' 7,5 KM gestartet und war ziemlich fertig. Jede Laufrunde hatte vier Rampen die nicht nur ich sondern auch sehr viele fitte Athleten "gegangen" sind. So war ich heute eher leicht trabend anstatt sportlich laufend unterwegs und kam erst nach 30 Km in völlig unbefriedigenden 3:21 Std. ins Ziel. Gesamtzeit 9:10,26 Std. AK 50, Platz 11. Heute habe ich nur gefinished um einen DNF zu vermeiden. Auch das ist die Motivation warum ich den Sport betreibe. Allerdings habe ich heute auch genügend Zeit gehabt über meine weiteren Ziele nachzudenken. So stellte ich fest, dass ich in den letzten Monaten große Motivationsprobleme hatte (nicht nur beim Schwimmen. Ich werde deshalb 2018 eine Pause einlegen und nur noch locker trainieren, bei schönem Wetter, zu christlichen Zeiten und nach Lust und Laune. Nun freue ich mich auf das Ende der Saison und lege die Füße hoch.

Mit vielen starken Gegnern hatte es der A-Schüler Benjamin Maas von der SKG Sprendlingen beim 14. Nachwuchstriathlon in Viernheim zu tun. Zu schwimmen galt es zuerst 400 m im Freibad bevor die 10 km Radfahren in Angriff genommen werden konnten, der stärksten Disziplin des jungen Sprendlingers. Beim abschließenden 2,5 km-Lauf ging es nochmal an die letzten Reserven bevor Maas nach 48:22 Min. ziemlich geschafft als 30. seiner Altersklasse das Ziel erreichte.

Geschafft auch Dieter Macholdt beim 9. Rieslingman in Rüdesheim. 500 m Schwimmen im Yachthafen und 5 km Laufen auf der Rheinpromenade waren “extrem flach“. Das absolute Gegenteil waren die 19 km Radfahren. 360 Höhenmeter durch die Weinberge, bis hoch zum Niederwalddenkmal mit z.T. haarsträubenden Abfahrten, forderte den 125 Startern alles ab. Doch nach 1:43:18 Std. konnte Macholdt in der AK 70 damit einen weiteren Sieg verbuchen (98.).

Mit 700 Teilnehmern war der 16. Rodgau-Triathlon wieder einmal bestens besetzt, und elf Triathleten von der SKG Sprendlingen waren auch wieder dabei. Im Rahmen der angebotenen Sprintdistanz ermittelten sie außerdem ihre Vereinsmeister. Zu bewältigen galt es 400 m Schwimmen im 21 Grad warmen Badesee, 14 km Radfahren auf schnellem Kurs über die Kreisquerverbindung und abschließende 4 km Laufen durch den nahegelegenen Wald. Bei idealen äußeren Bedingungen wurden um 9 Uhr die ca. 150 „Sprinter“ ins Wasser geschickt. Thorsten Bischoff kam hier als Erster wieder an Land, büßte allerdings beim Radfahren und Laufen drei Plätze ein und wurde nach 47:05 Min. gesamt Vierter. Damit siegte er aber in der AK 40. Kurz danach folgte Christoph van Roo mit 48:11 Min. Der starke Nachwuchsathlet erreichte als Siebter das Ziel und belegte in der AK 25 den 2. Platz. Sehr starke Leistungen auch von den drei Oldies Oliver Mernberger (AK 50), Frank Meyer und Klaus Beissel (beide AK 55). Sie kamen in kurzen Abständen von 48:13, 50:28 und 51:25 Min. ins Ziel und belegten ausnahmslos Toppplatzierungen von 9,11 und 17. In ihren Altersklassen waren dies die Plätze zwei, eins und drei. Gerrit Kern und Leonhard Bölke verstärken seit einiger Zeit das SKG-Team. Sie erreichten das Ziel nach 51:51 und 53:42 Min. In der AK 35 und 30 waren dies zwei dritte Plätze. (20./29.). Einzig Dieter Macholdt blieb mit 1:02:17 Std. über dem Stundenbereich. In der AK 70 belegte er den 1. Platz (75.).

Leider waren bei den Frauen nur zwei Teilnehmerinnen am Start. Andrea Bischoff spielte hier ihre Stärke und Erfahrung aus und siegte in der AK 45 nach 57:33 Min. (44.). Andrea Nardelli war nach 1:10:47 Std. und Platz 11 in der AK 35 (105.) hochzufrieden.

Lediglich Ralf Eichler startete im Feld der 327 Starter über die Olympische Distanz von 1,4 km Schwimmen, 41 km Radfahren und 10 km Laufen. Er erreichte nach 2:47:47 Std. als 213. das Ziel und belegte in der AK 50 den 30. Platz.

Spannend wurde es dann noch einmal bei der Auswertung für die Vereinsmeisterschaft. Denn nicht der Schnellste wird hier Gewinner, sondern derjenige, der seinem Alter gemäß, nach Verrechnung der Endzeit mit dem jeweiligen Alterskoeffizienten, der Beste ist. Dieses Mal wurde Oliver Mernberger Vereinsmeister 2017 mit der „bereinigten“ Zeit von 42:34 Min. Die weiteren Platzierungen: Frank Meyer (43:16), Thorsten Bischoff (43:31), Klaus Beissel (43:45), Dieter Macholdt (45:12), Christoph van Roo (48:11), Gerrit Kern (49:21) und Leonhard Bölke (52:36). Bei den Frauen siegte Andrea Bischoff (51:05) vor Andrea Nardelli (1:08:12).

Von Felix Jüttner SKG Sprendlingen

Da Ich aus persönlichen Gründen am 09.07.2017 in Frankfurt nicht starten konnte, holte ich mir dort die nötige Motivation, um am 04.08.2017 nach Glücksburg zu fahren, um dort den Ostseeman zu bestreiten. Ich kam am Freitag an und musste feststellen, dass die ganze Stadt im Ostseeman- Fieber war. Fahnen, Restaurants usw., alles war geschmückt und für die Langdistanz vorbereitet. Am Freitag war dann auch der Marsch der Nationen mit dänischer Blaskapelle, welcher in einer Sporthalle mit Nudelparty endete. Dort gab es Pasta satt sowie Bier, Salat und andere Getränke. Am Samstag war Rad einchecken angesagt und Wettkampfbesprechung. Alles war gut organisiert und sehr schön strukturiert.
Am Sonntag den 06.08.2017 war es dann soweit- der Renntag. Um 04:30 Uhr war die Nacht vorbei und nach einem kleinen Frühstückt machte ich mich auf den Weg zum Start. Als Unterstützung hatte ich mir meine Mutter mitgenommen, was mir den Vorteil brachte bis 15 min vor dem Startschuss in meinen eigenen, warmen Klamotten rumlaufen zu können (frieren würde ich noch lange genug). Nach dem Anspielen aller teilnehmenden Nationalhymnen war es dann soweit- um 07:00 Uhr viel der Startschuss für den 16. Ostseeman mit einem Massenlandstart in die 17 Grad warme Ostsee. Ich fühlte mich gut und bin bis auf eine verschobene Brille auch gut durch die ersten Prügeleien gekommen. Nach ca. 600m fasste ich zu meinem Erschrecken in etwas Puddingartiges. Quallen!!! Jede Menge große und kleine. Nach dem ich nach kurzer Zeit mein Stresslevel wieder runter gefahren hatte, konnte ich auch wieder in meinem Rhythmus weiterschwimmen. Auf dem 1,6 km langen Rundkurs kam auf der zweiten Runde dann ordentlich Wind auf, so dass aus den kleinen Wellen, die schon die ganze Zeit da waren, richtige Wellen wurden. Nach 1h und 21 Minuten kam ich dann überglücklich und durchgefroren aus dem Meer. Der Wechsel aufs Rads klappte problemlos, so dass ich jetzt richtig Lust hatte, die verlorene Schwimmzeit wieder raus zu holen. Auf der ersten Radrunde ging, bis auf einen Schaltfehler mit abgesprungener Kette, alles gut. Mit einem 34er Schnitt habe ich mich an die Strecke getastet, welche zu meiner Überraschung nich nur Windanfällig war (das hatte ich erwartet), sondern auch ordentlich hügelig (das hatte ich nicht erwartet). Am Ende kamen bei 6 Runden knapp 2000 Höhenmeter zustande. Ab der 2 Runde tat mir mein Rücken so weh, dass ich kaum noch in Aeroposition fahren konnte. Aber da unsere Unterkunft direkt an der Strecke war, konnte ich meinem Vater zurufen, dass ich Wärmesalbe brauchte und habe sie auch bekommen. Danach ging es mit entspanntem Rücken weiter und am Ende war ich mit 5:31 sehr glücklich. In der Wechselzone wurden uns von den zahlreichen Helfern das Rad abgenommen. Auch der Beutel wurde gesucht und wieder weg gebracht, man hat mir selbst beim anziehen geholfen (hab mich wie ein Profi gefühlt).  Dann ging es auf den 5x 8,5 km langen Laufrundkurs. Aus der Wechselzone raus lief ich sofort in eine Wand von kreischenden Zuschauern, die meinen Namen riefen und ich mich sehr beflügelt haben.  Nach ca. 2 km ging es dann lange bergauf und ich habe mir nur gedacht „Na toll das ganze jetzt 5x“. Nach der ersten Runde fühlte ich mich gut und wusste, dass ich mein Ziel erreichen würde. Da mein Vater weiterhin an der Eigenverpflegungsstelle wartete, war ich immer gut versorgt und habe keinen Hungerast bekommen. Auf der letzten Runde fühlte ich mich so gut, dass ich noch mal richtig Gas geben wollte. Dies bereute ich nach 1km mit Krämpfen im Oberschenkel und beschloss daher, solide meinen Schnitt weiter zu laufen. Am Ende bin ich nach 10:58:18 Std. glücklich im Ziel gewesen. Mein Ziel unter 11 Stunden zu bleiben war erreicht und ich war überglücklich meine Familie in die Arme schließen zu können. 

Gerne wird der City-Triathlon Frankfurt als der kleine Bruder des Ironman bezeichnet, und damit liegt man gar nicht so falsch. 3260 Teilnehmer stellten sich der Herausforderung über die verschiedenen Streckenlängen. Andrea Nardelli von der SKG Sprendlingen entschied sich für die Olympische Distanz mit 1,5 km Schwimmen im Langener Waldsee, 40 km Radfahren in und um Frankfurt und 10 km Laufen durch die City mit Ziel auf der Konstabler Wache, also mitten in der Stadt. Nach 3:21:15 Std. erreichte Nardelli ziemlich geschafft aber glücklich das Ziel und belegte in der AK 35 den 38. Platz (994. gesamt).

Beim 26. Mühlchen-Triathlon in Darmstadt-Arheilgen eine Woche später  galt es lediglich 400 m im Naturschwimmbad zu bewältigen. Anschließend folgten 18 km mit dem Mountainbike durch den Koberstädter Wald und danach noch 4,3 km Laufen. Nicole Baumstark und Dieter Macholdt waren hier die  SKG-Starter unter fast 300 Teilnehmern. Baumstark erreichte hochzufrieden nach 1:27:06 Std. und Platz 5 in der AK 40 das Ziel (229.). Macholdt ließ nach 1:22:15 Std. wieder einmal nichts anbrennen und siegte damit in der AK 70 ein weiteres Mal (196.).

Mit 504 Teilnehmern war der 9. Möwathlon bei günstiger Witterung sehr gut besetzt. 500 m Schwimmen im Walldorfer Badesee bei 22 Grad  Wassertemperatur bildeten die Auftaktdisziplin. Anschließend folgten 20 km Radfahren in und um Walldorf und anschließend der 5 km-Lauf durch den Wald mit Ziel auf der Mörfelder Sportanlage. Dieter Macholdt war dieses Mal einziger Vertreter der SKG Sprendlingen. Mit der Zeit von 1:19:31 Std. war er fast genau so schnell wie im Vorjahr und siegte damit in der AK 70 deutlich vor starker Konkurrenz. Macholdt landete zudem als einer der ältesten Teilnehmer auf dem 254. Gesamtplatz.

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