Einen weiteren großen Erfolg kann Thorsten Bischoff von der SKG Sprendlingen verbuchen. Beim 9. Kinzigman in Langenselbold wurde er Hessischer Meister in der Altersklasse 45. Zu schwimmen galt es 500 m im 18 Grad kalten Kinzigsee, anschließend folgten 20 km mit dem Rad auf schneller flacher Strecke und dann noch ein 5 Kilometer-Lauf über 4 Runden. Nach 1:01:15 Std. erreichte der Sprendlinger unter den 90 Teilnehmern als Gesamtneunter das Ziel.

Nach einem Vorbereitungs-10er in Seligenstadt im April ging es letztes Wochenende nach Gütersloh zum Dalkeman-Triathlon.

Nach erfolgreichen Trainingstagen über den Maifeiertag habe ich mich recht kurzfristig für eine Meldung in Gütersloh entschlossen, um die Sprint Distanz als Testwettkampf und den Start in meine diesjährige Saison zu nutzen.

Da das Schwimmtraining die letzten Wochen etwas zu kurz kam, erwartete ich bei dieser Disziplin nicht all zu viel. Geschwommen wurden 500 m im 50-Meter Becken. Schon beim Einchecken und Einschwimmen habe ich gemerkt, dass doch einige „Rookies“ mit am Start sind. Entsprechend versuchte ich beim Schwimmstart schnell vornweg zu schwimmen, sodass wir uns nicht all zu sehr in die Quere kommen. Da die Mädels auf meiner Bahn jeglichem Körperkontakt auswichen, hatte ich freie Bahn und einen sehr entspannten Einstieg in den Wettkampf.

Als vierte Frau habe ich die Wechselzone verlassen. Schon nach wenigen hundert Metern habe ich mich auf Platz zwei vorgearbeitet und fuhr ein einsames Rennen. Die Strecke war eher unaufregend – mit einem Wendepunkt nach 10 km auf flacher Bundesstraße. Eben für den typischen Triathleten. Für mich etwas zu langweilig. „Auflieger und gib ihm“ ist nicht wirklich meine bevorzugte Fahrweise. Ich hatte die erste Frau immer im Blick. Auf dem Rückweg der zweiten Runde ließ die Konzentration nach. Ich schaute den mir entgegenkommenden Rookies zu. Fand es toll wie viel Freude sie scheinbar an ihrem vielleicht ersten Triathlon hatten und achtete darauf die Junioren, die sich mittlerweile auf unserer Strecke befanden, nicht zu dicht zu überholen.

Ich denke es gehört viel Mut und Motivation dazu sich dem Triathlon Sport anzunähern. Vor allem deshalb, weil es immer mehr um den direkten Vergleich unter den Athleten geht. Viel zu selten wird die reine Leistung an sich, diesen intensiven Sport überhaupt zu betrieben, geschätzt. Egal wie schnell, egal mit welchem Material und egal mit wieviel Trainingsaufwand. Ob mit Trainer oder nach Lust und Laune.

In diesem Moment jedoch hatte ich das Gefühl, dass sich jeder wohl fühlte, egal ob auf dem Stadtrad oder einem Rennrad, egal ob in lässigem T-Shirt oder Einteiler.

Das war toll, so wünsche ich mir Triathlon öfter!

Nun zurück zum Wettkampf…

Kurz vor dem Wechsel zum Laufen musste ich feststellen, dass die erste Frau wohl nochmal Gas gegeben hat. Gesehen habe ich sie leider nicht mehr.

Nach einem schlechten Wechsel (aber genau dafür sind Testwettkämpfe ja gut) versuchte ich mein angepeiltes Tempo zu Laufen. Es mussten zwei Runden a`2,5 km in einem Park gelaufen werden. Der Park war voll mit spielenden Kindern und Flatterband, welches die Strecke vorgab. Zu schauen gab es also auch hier wieder genug – abgesehen von anderen Wettkampfteilnehmerinnen. Es blieb also bei einem Versuch beim Lauf ordentlich Tempo zu machen.

Für mich hat an diesem Wochenende das Endergebnis gezählt. Und das war mit 1:06:23 Std. ein Finish als zweite Frau in der Gesamtwertung mit einem Lachen im Gesicht (1. AK 30 ). J

Zu wissen wo noch Luft nach oben ist und die Motivation es beim nächsten Mal besser zu machen.

Vielleicht ja schon ganz bald. Denn das Wochenende vom 31. Mai bis zum 02. Juni wird bei Caspar und mir ein weiteres vollgepacktes Triathlon Wochenende. Wir werden berichten.

Das kalte Wetter der letzten Tage hat dazu beigetragen, dass der Seitenarm des Neckars in Heilbronn am 19. Mai eine offiziell gemessene Wassertemperatur von 15,7 Grad hatte. Bereits in den Tagen vor dem Wettkampf habe ich überlegt, wie ich nicht nur das kalte Wasser überstehe, sondern auch die Tatsache, dass die Lufttemperatur morgens um kurz nach 8 Uhr noch kühl sein wird. Beim Wettkampf selber war es dann weniger hart, als befürchtet.

Die anfängliche Schnappatmung nach dem Sprung ins Wasser konnte ich mit bewusst ruhigem Atmen und gleichmäßigem Schwimmen nach 150 Meter beruhigen. Füße, Hände und Gesicht waren nach 26 Minuten für die 1500 Meter im Wasser aber richtig kalt. Die Lufttemperatur von anfänglich ca. 14 Grad war okay, sodass die 36 km auf welligem Kurs gut zu fahren gewesen sind. Nach 1:05 Stunde konnte ich mein Rad wieder in der Wechselzone abstellen. Die abschließenden 10 km Laufen halfen, dass auch die Füße wieder warm geworden sind. Nach 47:30 Minuten durfte ich dann mit einer Endzeit von 2:29:54 Std. auf dem Heilbronner Marktplatz ins Ziel laufen. Mit dieser Endzeit war ich nicht nur gut 6 Minuten schneller als im Vorjahr sondern belegte den 97. Platz von 411 gestarteten Männern. In der Altersklasse M55 bedeutete das den erfreulichen 3. Platz.

Äußerst zufrieden kamen zwei Triathleten von der SKG Sprendlingen von Wettkämpfen  nach hause. Thorsten Hütsch startete beim Barockstadt-Triathlon in Fulda über die Super-Sprintdistanz von 200 m Schwimmen, 10 km Radfahren und 2,5 km Laufen. Er siegte nicht nur nach 45:27 Min. in seiner Altersklasse 50, sondern belegte auch noch in der Gesamtwertung den dritten Platz unter fast 40  starken Teilnehmern. 

Dieter Macholdt ging beim 12. Short Track in Griesheim an den Start. Hier mussten 500 m Schwimmen, 19 km Radfahren und 5 km Laufen bewältigt werden. Der SKG-Oldie siegte nach 1:22:21 Std. souverän in seiner AK 70 und belegte unter den 122 Startern den 98. Platz.

Einen starken Tag erwischte Dieter Macholdt von der SKG Sprendlingen trotz empfindlicher Temperaturen beim 2. Main-Duathlon in Miltenberg. Die 5- und 2,7 km- Laufstrecken besaßen leichten Cross-Charakter, doch die 21 km mit dem Mountainbike durch den Wald um Kloster Engelberg hatten es incl. der 270 Höhenmeter in sich. Die zum Teil schönen Ausblicke auf den Main konnten die 130 Teilnehmer nicht genießen. Nach 1:59:18 Std. erreichte Macholdt das Ziel im Stadion und gelangte damit als ältester Starter in der AK 70 auf den 1. Platz (117.).

Einen Tag später ging Thorsten Bischoff beim 13. Wumborlauf in Rödermark über 21,1 km an den Start. Dieser Halbmarathon sollte ein Vorbereitungslauf für größere Triathlon-Wettkämpfe der anstehenden Saison werden. Unter den fast 90 Startern schlug sich der Sprendlinger hervorragend mit der Zeit von 1:38:51 Std. und kam damit in der starken AK 45 auf den 7. Platz (24.).

Der Wettergott meinte es nicht gut mit den Sportlern am vergangenen Wochenende. Diese mussten sich bei zwei Veranstaltungen mit Aprilwetter der besten Sorte auseinander setzen.

Bereits zum neunten Mal fand am letzten Samstag im April der Frankensteinlauf von Darmstadt-Eberstadt hinauf zur Burg Frankenstein statt. Und wie bei allen vorangehenden Rennen waren auch diesmal wieder SKG Triathleten am Start. Frank Meyer und Oliver Mernberger stellten sich bei regnerischem und kühlem Wetter der anspruchsvollen Strecke. Wie bei allen bisherigen Starts beließ es Frank bei der kürzeren 7 km langen Strecke. Mit einer Zeit von 31:56 Minuten belegte er den 18 Gesamtplatz unter 120 Startern und wurde Dritter in seiner Altersklasse.

Oliver nahm, wie so oft, die 16 km lange Strecke im Feld der 202 Starter in Angriff. Nach 1:05:58 kam er als 17. gesamt ins Ziel und gewann erstmals seine Altersklasse in diesem Jahr.  Damit hat er ein weiteres Mal seine läuferische Klasse unter Beweis stellen können.

Bereits im Mai stehen dann die ersten Starts im Triathlon an, bevor dann am 8. Juni das Team der SKG zum ersten Start in der Hessenliga in Darmstadt antritt.

Noch heftiger tobte im Vogelsberg bei 3 Grad ein mittlerer Orkan mit Regen, Schnee und Hagel beim „15. Sturm auf den Vulkan“. Bei den 12,5 km mit 550 Höhenmetern von Schotten auf den Hoherodskopf kamen sämtliche 130 Teilnehmer klatschnass und halb erfroren im Ziel oben an. Dieter Macholdt, ebenfalls von der SKG Sprendlingen, bewältigte diesen rutschigen Kurs mit dem Mountainbike in 1:13:26 Std.  Damit belegte der 72-jährige in seiner Altersklasse den 1. Platz.

Mit einem regelrechten Frühstart ging Frank Meyer von der SKG Sprendlingen in die Triathlon-Saison 2019. Schon am 14. April startete er in Portocolom, Mallorca, über 500m schwimmen, 50 km Radfahren und abschließenden 5 km Laufen. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 20 Grad war der Sprung ins 15 Grad kalte Mittelmeer zwar frisch, doch mit einer Schwimmzeit von 8:30 Minuten auch schnell vorüber. Das folgende anspruchsvolle 50 km Radfahren führte über wellige Straßen im Südosten Mallorcas. Höhepunkt war der Anstieg hinauf nach San Salvador. Der 5 km lange Anstieg führte über Serpentinen mit einer durchschnittlichen Steigung von 6,5% hinauf auf 500 Meter Meereshöhe. Insgesamt benötigte Frank 1:47 Std für die Gesamtstrecke. Die abschließenden 5 km Laufen entlang des Hafens waren in 25 Minuten bewältigt. Nach 2:24:11 Std. bedeutete das Rang 150 von 423 Finishern. In der AK 55 belegte er einen erfreulichen 8. Platz unter 57 Teilnehmern.

Mit ebenfalls weit über 400 Teilnehmern verzeichnete der 11. Brauerei-Cross in Pfungstadt einen absoluten Teilnehmerrekord. Die ca. 1 km-Runde beinhaltete wieder alle möglichen Hindernisse die eine Brauerei aufbieten kann. Bierfässer, Paletten, Rampen, Lastwagen Kastenschluchten im Zick Zack, Balken etc. Beim 3-Rundenlauf konnte sich Dieter Macholdt nach 18:12 Min. in der AK 70 über den 3. Platz freuen.

Masse als auch Klasse war beim 43. Lauf um den Winterstein bei Friedberg am Start. 311 Teilnehmer beendeten letztendlich diesen schweren Landschaftslauf mit über 400 Höhenmetern. Dabei wieder Oliver Mernberger von der SKG Sprendlingen. Er lief bei Regen und Wind ein ganz hervorragendes Rennen. Nach 2:12:35 Std. erreichte er, zwei Minuten schneller als im Vorjahr, als 15. der Gesamtwertung das Ziel und belegte damit in der stark besetzten Altersklasse 50 den 2. Platz.

Schneller Zehner - der Name ist Programm. Flach, Asphalt, durch den Wald und ohne Ecken. 250 Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen auf dem Bestenlisten tauglichen Kurs ihre Form zu überprüfen. Thorsten Bischoff von der SKG Sprendlingen war einer von ihnen. Er erzielte nach 38:20 Minuten eine neue persönliche Bestzeit  bei guten Witterungsbedingungen und gelangte in der Altersklasse 45 damit prompt auf den ersten Platz. Gesamt wurde er 40. In dem großen Starterfeld.

Stürmisch ging es beim 17. Halbmarathon in Frankfurt zu. Mit fast 4900 Teilnehmern einem der größten in Deutschland, und mit 1522 Starterinnen auch einem sehr großen Frauenanteil. Von der SKG Sprendlingen gingen auch wieder Triathleten an den Start, und Yvonne Bölke-Erler war hier mit Abstand die Schnellste der Truppe. Lediglich 1:42:31 Std. benötigte sie für die 21,1 km mit Start und Ziel am Frankfurter Stadion. In der Altersklasse 35 kam sie damit auf den 13. Platz und in der Frauenwertung auf 101. Alexander Schuster kam ihr mit 1:48:40 Std. recht nahe. Er erreichte in der AK 40 den 184. Platz (1345.). Leonhard Bölke kam nach 1:57:55 Std. ins Ziel und Rang 323 in der AK 35 (2052.), gefolgt von Norbert Grottke mit 1:59:37 Std. (312. AK 45/2204.) und Jörg Schenner mit 2:38:10 Std. (474. AK 50/3299.).

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